News

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Health 4.0,
an dieser Stelle informieren wir Sie über Neuigkeiten zur Health 4.0 2019.
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Grußwort von Herrn Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Rachel, Thomas Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gesundheitswirtschaft ist im Aufbruch. Mit Verzögerung steht die Digitalisierung inzwischen bei allen Akteuren der Gesundheitsversorgung auf der Agenda. Dies ist eine enorme Herausforderung: Arbeitsprozesse werden digitalisiert, während die Patientenversorgung weiterhin in gleicher Qualität erbracht werden muss.

Dabei sind die Ressourcen begrenzt: Die Zahl der Fachkräfte sowie die finanziellen Mittel sind knapp bemessen angesichts der stetig wachsenden Anforderungen an die gesundheitliche und pflegerische Versorgung.
Sicher ist es für alle Akteure einen Antrieb zu sehen, dass mithilfe der Digitalisierung die Möglichkeiten in Diagnostik, Therapie und medizinischer Forschung enorm erweitert werden. Die Potenziale der künstlichen Intelligenz sollen für die Patienten so schnell wie möglich nutzbar gemacht werden; dies setzt ein hohes Maß an Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft voraus.

Es ist wie in anderen Bereichen auch ein mühsamer Prozess, so ist z. B. die Qualität von Gesundheitsdaten zu definieren und zu standardisieren. Arbeitsprozesse werden neu strukturiert, am Ende werden sich Behandlungsabläufe grundlegend ändern.

Besonders die Rolle des Patienten wird sich grundlegend ändern, er wird in die Lage versetzt, selbst seine Behandlungsprozesse mitzugestalten.
Das digitale Gesundheitswesen wird sich noch stärker an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientieren. Diese werden von telemedizinischen Angeboten und elektronischen Rezepten profitieren. Sie erwarten digitale Gesundheitsprodukte und Dienstleistungen entsprechend ihren Erfahrungen in anderen Lebensbereichen.

Auch die Beschäftigten im Gesundheitswesen wollen moderne Arbeitsplätze mit digitaler Unterstützung. Ihr Wissen und ihre Erfahrung müssen bei der Gestaltung ihrer Arbeitsumgebung einbezogen werden. Arbeitsplätze im medizinischen und pflegerischen Bereich werden so attraktiver. Eingesparte Zeit kann den Patienten in Form unmittelbarer menschlicher Zuwendung zugutekommen.

Bis 2020 werden in Nordrhein-Westfalen 40.000 Arzt- und Zahnarztpraxen, 350 Krankenhäuser und 440 Apotheken sowie Pflegeheime und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens an die Telematikinfrastruktur angeschlossen. Dies ist eines der größten europäischen IT-Projekte.

Nordrhein-Westfalen ist hierbei Vorreiter, wie auch bei der Einführung weiterer elektronischer Gesundheitsangebote, wie z. B. der elektronischen Patientenakte.

Gemeinsam mit der Europäischen Union fördert das Land Nordrhein-Westfalen zahlreiche Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen.

Es ist nicht damit getan, dass jede Organisation für sich nach Lösungen sucht. Die Zusammenarbeit aller Akteure über Sektorengrenzen hinweg sollte bei der Digitalisierung immer im Blick behalten werden, damit die Kommunikation gelingt und keine Informationen an den Schnittstellen verloren gehen.

Diese Kooperation ist erfolgreich, wenn man sich regelmäßig austauscht, voneinander lernt und gemeinsam Digitalisierungsmaßnahmen vorantreibt. Mit der HEALTH4.0 wird ein Angebot geschaffen, um in diesem Sinne miteinander ins Gespräch zu kommen.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie
des Landes Nordrhein-Westfalen


Grußwort vom Parl. Staatssekretär Thomas Rachel zum Thema „Telemedizin bei Herzpatienten“

Rachel, Thomas Sehr geehrte Damen und Herren,

die Digitalisierung betrifft immer mehr Lebensbereiche. Auch im
Gesundheitsbereich ist diese Tendenz, so beispielsweise bei der Telemedizin, nicht mehr aufzuhalten. Insbesondere Personen mit Herzbeschwerden könnten von einem stärkeren Einsatz telemedizinischer Anwendungen profitieren.

Etwa 1,8 Mio. Deutsche leiden an einer chronischen Herzinsuffizienz. Rund 300.000 Neuerkrankungen kommen jährlich hinzu. In den vergangenen zehn Jahren bildete diese Krankheit sogar die häufigste Ursache für stationäre Aufnahmen. Dies wirft natürlich die Frage auf, ob Telemedizin ganz konkret bei Herzpatienten wirksam angewandt werden kann. Eine von uns als Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 10,2 Mio. Euro geförderte Studie der Charité Berlin, liefert hierzu überzeugende Antworten. Sie zählt weltweit zu den größten Studien zum Thema Telemedizin.

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die telemedizinische Mitbetreuung von Patienten mit Herzschwäche zu weniger Krankenhausaufenthalten und zu einer längeren Lebensdauer führt. Angesichts der nun auch wissenschaftlich belegten positiven Auswirkungen eines umfassenden Einsatzes telemedizinischer Instrumente wäre es nur folgerichtig, diese innovativen Behandlungsmethoden auch in die Regelversorgung aufzunehmen. Dies wäre nicht nur für Herzpatienten ein Gewinn, sondern auch für Beratungen und Behandlungen in anderen medizinischen Bereichen. Dieses Beispiel zeigt deutlich, welche Potentiale für die Gesundheit in der Digitalisierung stecken.

Eine erfolgreiche Tagung Health 4.0

Thomas Rachel
MdB, Parlamentarischer Staatssekretär,
Bundesministerium für Bildung und Forschung


Ein Fall für den Health Media Award 2019?

Health Media AwardMit Kommunikation rund um gesundheitlich relevante Themen bzw. Projekte befasst sich der Health Media Award 2019. Seit mittlerweile elf Jahren zeichnet der Preis herausragende Leistungen im Bereich der Gesundheitskommunikation aus. Mit dem Health:Angel des italienischen Künstlers Massimo Bramandi würdigt die unabhängige Grand Jury Unternehmen, Verbände und Agenturen, die im letzten Jahr mit ihrer Kommunikation überzeugt haben. Der Award wird in 20 klassischen und/oder speziellen Kategorien, von Patientenkommunikation über Kampagnen bis Digitale Gesundheit/Telemedizin verliehen.

Eine Auszeichnung mit dem Health:Angel bedeutet einen Imagegewinn weit über die Branche hinaus. Nicht umsonst haben in den letzten Jahren Unternehmen wie das Universitätsklinikum Essen, die SAP Deutschland SE & Co. KG und die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Agenturen wie brandarena GmbH & Co. KG, Pfadfinder Kommunikation oder Cyrano Kommunikation GmbH und internationale Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen mitgemacht und die wertvolle Auszeichnung gewonnen. Verliehen werden die Preise bei der Awardverleihung am Freitag, 13.9.2019, in der FLORA Köln. Wie in den letzten Jahren verspricht die Preisverleihung ein interessantes Netzwerk-Event zu werden.

Bewerben kann man sich in wenigen Minuten über ein Onlineformular. Bis zum 15. Juni 2019 profitieren Einreicher von der auf 250 Euro reduzierten Einreichungsgebühr. Aus der Shortlist wird die hochkarätige Grand Jury die Beiträge öffentlich ermitteln, die die größten Chancen auf einen Auszeichnung haben.


Vorankündigung

Ab sofort steht in die aktuelle Vorankündigung zu unserem Innovationskongress Health 4.0 hier zur Verfügung. Dieser können Sie neben den geplanten Themen die bisher zugesagten Referenten entnehmen.

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich bis zum 31. Mai 2019 noch den besten Frühbucherrabatt!


Save the Date

Die Health 4.0 findet im kommenden Jahr am 25. und 26. November 2019 in Köln statt.

Weitere Informationen folgen in Kürze.


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